Olympia-Machbarkeitsstudie wird am 21. Juni präsentiert

Im Oktober vergangenen Jahres haben sich Land Tirol, Stadt Innsbruck und das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Entscheidung über eine mögliche Bewerbung Tirols für die Olympischen Winterspiele 2026 geeinigt. Ziel dieser Studie ist es, alle für eine Olympiabewerbung relevanten Bereiche – etwa die Sportinfrastruktur, Verkehrssituation, Wohnungsfragen, Ökologie und die finanziellen Rahmenbedingungen – einer objektiven Analyse zu unterziehen. Die Ergebnisse werden am 21. Juni den Landtagsklubs, den Innsbrucker Gemeinderatsklubs und den Medienvertretern präsentiert.

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Die Olympia-Machbarkeitsstudie wird am 21. Juni den Landtagsklubs, den Innsbrucker Gemeinderatsklubs und den Medienvertretern präsentiert. Foto: TVB Innsbruck / Olympiaworld Innsbruck

Die Machbarkeitsstudie, die von der Bietergemeinschaft Pro Projekt AS +P mit den regionalen Projektpartnern Management Center Innsbruck (MCI) und Solid – Event, Management und Consulting GmbH durchgeführt wurde, wird somit zeitgerecht fertig gestellt und mit dem IOC, dem Bund und den involvierten Gemeinden reflektiert.

 

Landeshauptmann Stellvertreter und Sport-Landesrat Josef Geisler betont: „Wenn sich Tirol für Olympia 2026 bewirbt, dann nur unter der Voraussetzung, dass es Spiele werden, bei denen die sportlichen Erfolge und der olympische Gedanke im Vordergrund stehen. Für Gigantonomie sind wir nicht zu haben. Die Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, wie Olympische Spiele der Zukunft aussehen können: finanziell bewältigbar, ökologisch und mit einem Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger des Landes. Auf dieser Basis wird Tirol entscheiden.“

 

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer unterstreicht diese Herangehensweise und verweist gleichzeitig auf das Ziel der Machbarkeitsstudie: „Unsere Aufgabe ist es umfassende Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen, damit sich die heimische Bevölkerung ein fundiertes Bild zu einer möglichen Bewerbung machen kann.“ Auf Basis der Machbarkeitsstudie könne jeder Einzelne nach bestem Wissen und Gewissen an einer Abstimmung teilnehmen und seine persönliche Entscheidung treffen.

 

Auch ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel zeigt sich überzeugt, dass die umfangreichen Analysen und Faktensammlungen eine wertvolle Basis bilden, um Chancen, Möglichkeiten, aber auch Dimension der möglichen Olympia-Bewerbung aufzuzeigen: „Es ist wichtig alle organisatorischen Fragen, die notwendige Infrastruktur, Sportstätten, Unterbringung der Athleten, die Finanzen und die nachhaltigen Effekte genau zu hinterfragen – nur damit können wir das Vertrauen der Menschen gewinnen!“