Starkes Finale blieb unbelohnt Österreichs Equipe auf Rang sieben

Bravo ragazzi! Italien gewann beim Viersterne-CSIO by Sprehe in Linz, das noch bis Sonntag über den Parcours gehen wird, über den Sieg im Nationenpreis. Beim mit 224.000 Euro dotierten 25-Jahr-Jubiläum des Springreitklassikers feierten die Azzurri ihren siebenten Sieg in Linz. Österreich landete auf Rang sieben.

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Julia Kayser by Sibil Slejko

Mit Platz sieben startet Österreich in die Division zwei der Nationenpreis-Serie: Am besten präsentierte sich die einzige Amazone Julia Kayser, die in beiden Umläufen fehlerfrei blieb, allerdings jeweils einen Zeitfehler kassierte. Dazu gab es ärgerliche Patzer: Auftaktreiter Max Kühner lieferte mit seinem Drittpferd eine starke Leistung, verzeichnete aber am letzten Kap-Jumping-Oxer einen Abwurf. In Runde zwei war es der hauchdünne Wasserfehler von Gerfried Puck, der die Fans aufheulen ließ.

Mit 13 Fehlerpunkten kam Österreichs Equipe als Siebenter knapp ins Finale der besten Acht. Dort aber lieferten Kayser und Co. mit nur neun Fehlern eine gute Runde. „Aber die Leistung war okay. Mit Platz sieben können wir leben“, resümierte Franz Kager, der Sportdirektor des österreichischen Verbandes bei der Pressekonferenz im VIP-Zelt.

Das Ziel ist es erneut ins Finale der besten 18 Nationen der Welt in Barcelona (28.9. bis 1.10.) zu kommen. Österreich verteidigt dabei Platz zwei in der zweiten Division!

Ganz vorne lachten die Italiener, die bereits zum siebenten Mal in Linz triumphierten.

Im Rahmen des CSIO steigt auch das Streetfood-Market-Festival. „Wir rechnen mit 15000 Besuchern“, sagt Organisator Ferenc Fellner, der mit 26 Foodtrucks für Gaumenfreuden sorgen wird.