Klarer Heimsieg für die Kufstein Towers

Der vorläufig zweite Tabellenplatz für die Towers in der Westliga könnte schon den Finaleinzug bedeuten.

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Eine Woche nach dem Basketball-Krimi gegen die Silverminers aus Schwaz stand ein weiterer Basketball-Schlager auf dem Programm der Kufstein Towers. Am Samstag, 3. April, wurde das erste von zwei Spielen gegen die Eisenstein Baskets Feldkirch um den Tabellenplatz zwei in der Regionalliga West angepfiffen.

Der Vizemeister aus Vorarlberger war in den frühen 2000er in der ersten Bundesliga vertreten und kann auf diese Erfahrung durch einige Kaderspieler zurückblicken. Zeitgleich war es für die Vorarlberger eine Wiederauflage, denn das letzte Spiel in Kufstein absolvierten die Feldkirch Baskets 1999 gegen den Vorgängerverein der Towers und ebenso im Rahmen der damals neugegründeten Westliga.

Die Towers konnten in diesem Spiel wieder auf den Center Benedikt Fiedler zurückgreifen und wollen mit einem Sieg die Chance auf den zweiten Tabellenplatz absichern und somit sich den Heimvorteil in den Playoffs krallen.

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Die Chancen für einen Sieg standen für die Kufsteiner von Beginn an gut. Die Baksets reisten mit nur sieben Spielern an und starteten wie die Towers schnell in das Spiel. Allerdings mussten die Vorarlberger die Towers nach drei Minuten ziehen lassen. Zur Mitte des ersten Viertels lautete der Spielstand 14:7 für die Tiroler und diese Führung wurde auf 22:7 weiter ausgebaut. Die Spielgeschwindigkeit blieb über das komplette Viertel hoch. Die Verteidigung der Towers arbeitete gut, sodass die Gäste aus dem Ländle kaum zu Korbwürfen kamen. Nach den ersten zehn Minuten lagen die Kufsteiner mit 25:15 in Front.

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Im zweiten Viertel begann für die Baskets, in der gut besuchten Kufstein Arena, die Aufholjagd. Sie verbesserten den Spielstand auf 29:27. Ausgeglichen, aber mit deutlich mehr Fouls, entwickelte sich das zweite Viertel. Zur Halbzeit zeigte das Scoreboard einen Spielstand 42:34 an.

Im dritten Viertel hatte es den Anschein, als ob den Feldkirch Baskets die Luft ausging. Die Towers marschierten weiter nach vorne und überzeugten mit einigen drei Punkte Würfen die zu einem 78:61 Spielstand führten.

Im letzten Viertel könnte die 100 Punkte-Marke durch die Kufsteiner geknackt werden. Den Vorarlbergern gelangen kaum noch Korbwürfe, verloren mehrmals den Ball und Fabio Thaler trat im Alleingang den Weg zum Korb an. Am Ende siegten die Towers mit 105:74 klar. Damit stehen die Kufsteiner auf dem zweiten Tabellenplatz in der Westliga. Sollten die Feldkirch Baskets das Retourspiel, am 10. März, zu Hause in Vorarlberg gewinnen, entscheidet der direkte Korbvergleich um Platz zwei. Bleibt der zweite Tabellenplatz warten als Gegner im Finale die Basketballer der SVO Innsbruck. „Die Jungs vom SVO sind sehr starke Spieler. Das wird hart“, meinte Towers Präsident Michael Pilger.