Sparkasse Schwaz Handball Tirol fix im Viertelfinale

Am fünfte Spieltag des Unteren HLA-Playoffs standen sich Sparkasse Schwaz Handball Tirol und der SC kerlag Ferlach gegenüber. Mit dem 29:24 Sieg gegen die Kärntner fixierte sich Handball Tirol einen Platz im Viertelfinale.

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Steiger Josef sorgte mit acht Treffern für die meisten Tore im Spiel gegen SC kelag Ferlach.

Nach dem Heimerfolg am 4. März von Handball Tirol ist auch der erste Platz im Unteren Playoff beinahe sicher. Das Spiel gegen Linz in zwei Wochen wird die Entscheidung bringen.

In den ersten Spielminuten waren die Silberstädter tonangebend. Schnell gingen sie mit 4:0 in Führung. Nach dem Timout der Gäste aus Kärnten fanden auch diese in das Spiel. Zeitgleich ließen die Schwazer nach. In der 18. Spielminute lautete der Spielstand 7:7. Schlag auf Schlag ging es in den nächsten Minuten weiter. Ferlach erarbeitete sich am Ende einen 13:14 Pausenstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Schwazer mit Manuel Schmid auf und stellten auf 16:15. Danach wurden Chancen auf beiden Seiten vergeben. Handball Tirol war die meiste Zeit über aktiver, was den 29:24 Heimerfolg zur Folge hatte.

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Raúl Alonso zeigte sich mit dem Spiel gegen SC kelag Ferlach zufrieden, will allerdings die Spannung bis zum Viertelfinale, in den letzten vier Spielen hochhalten.

Raúl Alonso (Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol): „Wir haben einen perfekten Start hingelegt, hatten Ferlach mit unserer Deckungsvariante im Griff. Anfangs ist es uns gut gelungen, Risto Arnaudovski aus dem Spiel zu nehmen, aber über 60 Minuten schafft man das nicht. Die individuelle Klasse der Ferlacher ist groß, ihnen fehlen aber die Wechselmöglichkeiten. Das hat man gemerkt. Wir haben uns heute sehr viele Bälle erarbeitet, konnten uns aber nicht wirklich absetzen. Dafür haben wir zu viel vergeben. Am Ende haben wir die Abwehr erneut auf Manndeckung umgestellt und uns dadurch abermals abgesetzt. Ein großes Lob an Manuel Schmid, der nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit im Rückraum eine tolle Partie abgeliefert hat. Da kam der Umschwung, wir hatten das Match am Ende wieder im Griff. Nun müssen wir die Spannung hochhalten, bis zum Viertelfinale haben wir immerhin noch vier Spiele zu absolvieren.“ (HT-Tirol)

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Aliaksei Kishov, Torwart Sparkasse Schwaz Handball Tirol, zeigte im Spiel gegen SC kelag Ferlach seine Stärke und viele Emotionen.

Ivan Vajdl (Trainer SC kelag Ferlach): „Wir haben schlecht begonnen, weil wir von der 5:1-Deckung der Schwazer überrascht wurden. Nach rund zehn Minuten haben wir aber Lösungen gefunden und kamen immer besser ins Spiel. Dann war es eine richtig gute Partie von uns, bis zur Pause konnten wir sie sogar drehen. Leider haben wir in der Schlussphase einige Fehler zu viel gemacht, den Ball zu oft hergeschenkt. Und wir wurden müde, man hat gesehen, dass wir keine lange Bank haben. Schade, es wäre mehr möglich gewesen.“ (HT-Tirol)

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Die Pausenansprache von Wolfgang Wischounig, Co Trainer, und Ivan Vajdl, Trainer von SC kelag Ferlach (v.l.) schien anfänglich geholfen zu haben, am Ende waren es zu viele Fehler, wie sie sich eingestanden.