Durchwachsener Start in den Red Bull Youth America’s Cup

Leichtwind prägte den ersten Tag (12. Juni) der Vorrunde zum Red Bull Youth Americ’s Cup 2017. Das österreichische Candidate Sailing Team konnte dabei vor allem mit guten Starts punkten, zahlte jedoch im Wettfahrtsverlauf für die fordernden Windverhältnisse einen hohen Zoll. Im Zwischenergebnis führt nun das britische Team Land Rover BAR Academy vor den Spaniern und den Lokalmatadoren Team BDA.

Regionalsport Candidate Sailing Team Red Bull Youth America Cup Stefan Scharnagl Steuermann Bermuda
Candidate Sailing Team Gruppe B Wettfahrten Tag 1 Vorrunde Red Bull Youth America’s Cup 2017 Foto: Xaume Olleros/Red Bull Content Pool

Bei sehr wenig Wind ging der erste Tag der Vorrunde zum Red Bull Youth America’s Cup 2017 in Bermuda über die Bühne. Wenige Minuten nach Ende des letzten Finalrennens zum Louis Vuitton America’s Cup Challenger Playoffs startete am gleichen Kurs mit einer etwas verkürzten Strecke der Nachwuchs. Die „Great Sounds“ präsentierten sich dabei von einer gänzlich anderen Seite, als bei den Trainingstagen zuvor, der Wind war bereits beim Start nur knapp über dem notwendigen Limit. „Das waren Verhältnisse, die wir hier vor Ort lediglich beim ersten Tag beim zweistündigen Einsegeln hatten. Entsprechend gefordert waren wir daher schon mit dem Bootshandling“, erklärt Skipper Lukas Höllwerth.

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Auf Bermuda: vlnr: Raphael Hussl, Skipper Lukas Höllwerth, Helmut Schulz, Steuermann Stefan Scharnagl, Martin Neidhardt, Matthäus Hofer Foto: CST_dapic.rocks

Dabei gelang dem Candidate Sailing Team im wahrsten Sinne des Wortes ein Traumstart: die Österreicher stellten auch bei Leichtwind ihre Qualitäten beim Start unter Beweis und führten mit Landrover BAR Academy das Feld zur ersten Wendemarke an. Dort angekommen ließ der Wind für die folgenden Minuten komplett aus, die Österreicher wurden in der Folge durchgereicht. In der Folge kam es zu zahlreichen Positionswechsel, schlussendlich blieb für das Candidate Sailing Team nur der sechste Rang. Einen ähnlichen Verlauf brachten auch die Rennen zwei und drei, die Österreicher mussten vor allem auf den Vorwindkursen bei dem leichten Wind der fehlenden Erfahrung auf den AC45 Tribut zollen. „Beim Start und auf der Kreuz können wir mit allen Teams sehr gut mithalten bzw. immer wieder Plätze gut machen. Am Vorwind waren wir noch zu fehleranfällig. Im taktischen Bereich genauso wie in punkto Technik und Handling“, resümiert Steuermann Stefan Scharnagl.