Handball Liga Austria

Die Saison 2016/17 in Zahlen

Die Saison 2016/17 der Handball Liga Austria ist längst Geschichte. Einige Spieler bereiten sich auf die letzten Spiele in der EM-Quali (14. Juni FIN, 17. Juni BIH Albert-Schultz-Eishalle Wien) mit dem Nationalteam vor, für andere steht noch der Trainingsalltag an und wieder andere dürfen sich bereits von den intensiven Spielen erholen. Zeit um einen genaueren Blick auf die vergangenen neun Monate zu werfen und die abgelaufene Spielzeit in Zahlen zu erfassen.

Regionalsport Rückblick Handballsaison 2016/2017 Alpla HC Hard HC Fivers Wat Margarteten Laola TV Handball Liga Austria Tobias Schopf Michael Knauth Vytas Ziura HSG Graz HLA Union Juri Leoben
Alpla Hard Golub Doknic Foto: ALPLA HC Hard Zaponig

Seit 28. Mai steht mit dem ALPLA HC Hard der Meister fest. In einem unvergessenen Finalkrimi entthronten die Vorarlberger den HC FIVERS WAT Margareten, setzten sich zunächst vor Heimpublikum mit 27:26 durch um die Best-of-three-Finalserie in Wien mit dem 32:30 n.V. zu entscheiden.

Insgesamt wurden 146 Spiele ausgetragen, über 125.000 Fans und Zuseher pilgerten zu den Spielen. Ganze 36 Partien übertrug LAOLA1.tv (Neueste Videos, Top Tore, Highlights, Specials, Full Matches) im Livestream, zehn weitere waren auf ORF Sport+ zu verfolgen. Damit kam die HLA 2016/17 auf eine TV-Beitragsdauer von mehr als 120 Stunden. Pro Spiel fesselte man durchschnittlich mehr als 20.000 Zuseher vor den TV-Geräten.

Anfang November ging die neue Website der HLA online und verzeichnete bis Ende Mai über 250.000 Seitenaufrufe.

Tobias Schopf sichert sich Torschützenkrone

Im Finale der Handball Liga Austria war der Torschützenkönig der vergangenen Saison nicht mehr zu bewundern. Mit insgesamt 188 Toren holte sich Tobias Schopf vom Moser Medical UHK Krems wieder einmal den Titel. Herausragend auch wieder seine Siebenmeter-Quote mit 75,9%.

Knapp dahinter, mit 184 Treffern, reihte sich Sebastian Frimmel von der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN ein. Als wahren Dauerbrenner kann man getrost Vytas Ziura bezeichnen, der in 32 Partien auf 183 Tore kam und eine Siebenmeter-Quote von über 80 Prozent auswies, exakt 81,93%.

Vom Meister ALPLA HC Hard präsentierte sich Gerald Zeiner als Tormaschine Nummer 1. Mit 156 Treffern belegte er am Ende der Saison Rang 8 in der Torschützenliste.

Rekordmann Michael Knauth

Dafür steht in den Reihen der Harder ein Mann mit einem ganz besonderen Rekord. Zum insgesamt elften Mal durfte Michael Knauth den Meisterpokal in die Lüfte stemmen, ist damit alleiniger Rekordhalter in der Handball Liga Austria. Mit zehn Titeln folgt ihm sein ehemaliger Teamkollege Andreas Varga. Sechs seiner elf Titel gewann Knauth noch mit Bregenz Handball, fünf mit dem ALPLA HC Hard.

Ziura Handballer des Jahres

Wie wichtig Vytas Ziura für die FIVERS ist, lässt sich in Zahlen kaum messen, auch wenn die oben angeführten vielleicht etwas anderes vermuten lassen. Eine Zahl übertrumpft aber all seine Tore und streicht hervor, welchen Respekt und welche Anerkennung der gebürtige Litauer sich erarbeitet hat – nach 2005, 2008, 2013, 2014, 2015 und 2016 wurde Vytas Ziura auch 2017 zum „Handballer des Jahres“ gewählt und steht natürlich auch im ALL STAR TEAM der HLA.

Mit Peter Eckl, Trainer des Jahres, und Ivan Martinovic, Newcomer des Jahres, sahnten zwei weitere FIVERS bei der Wahl ab.

DANKE für über 3.000 Zeitungsartikel

Über 3.000 Printartikel erschienen österreichweit in den vergangenen Monaten, zeichneten die Dramaturgie der einzelnen Partien nochmals nach, lieferten spannende Hintergrundinformationen, fühlten Vereinen, Spielern und Trainern auf den Zahn.

Für die unglaublich breite und große Berichterstattung in Print, Online, TV und Radio sagen wir als HLA, auch im Namen der Vereine und der unzähligen Fans, die dadurch immer am neuesten Stand zum Thema Handball waren, DANKE!

Auftakt zur neuen Saison am 26. August

Der HLA-Supercup, in dem erneut das Duell ALPLA HC Hard vs. HC FIVERS WAT Margareten ansteht, stellt den Startschuss zur Saison 2017/2018 dar. Die neue Saison bringt zudem ein paar Modusänderungen. Der Grunddurchgang wird in Hauptrunde umbenannt, das Obere und Untere Playoff in Bonus- bzw. Qualirunde, die Finalserie in Playoff (Viertel- und Halbfinale) und das Finale in Finals umbenannt. Im Playoff wird weiterhin im Modus Best-of-three gespielt und die Finals im Modus Best-of-five, statt bisher Best-of-three.

Bevor es soweit kommt, dürfen die vier besten Teams aus der Bonusrunde ihren ersten Playoff-Gegner selbst auswählen. Der Sieger der Bonusrunde hat dabei als erstes Team Wahlrecht, danach das zweitplatzierte Team, das drittplatzierte und das viertplatzierte.

Herzlich Willkommen HSG Graz

Am 24. Mai kürte sich die HSG Graz zum Meister in der Bundesliga, gewann die Finalserie gegen SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten mit 2:0. Mit dem Meistertitel, dem damit verbundenen Aufstieg in die Handball Liga Austria, dem Erreichen des ÖHB-Cupfinale und nur zwei verlorenen Ligaspielen feierte man eine außergewöhnliche Saison.

Abgestiegen aus der HLA ist dafür die Union JURI Leoben. Im rein steirischen Abstiegskampf unterlagen die Montanstädter dem HC Bruck in der Best-of-three-Serie 1:2.