CRANKWORX INNSBRUCK DOWNHILL: SONNE, SPEED UND STARS

Weltmeister Danny Hart siegt souverän beim ersten Crankworx-Downhill in InnsbruckAustralierin Tracey Hannah kommt die staubtrockene Strecke entgegen

Auf einer schnellen und staubtrockenen Strecke mit jeder Menge Schlaglöcher und Spurrinnen ging der erste Crankworx-Downhill in Innsbruck am Samstag über die Bühne. Auch wenn es bei den Podestplätzen keine großen Überraschungen gab, sorgte der schwierige Parcours in Götzens für spektakuläre Action.

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Danny Hart konnte den ersten Crankworx Innsbruck Downhill presented by iXS für sich entscheiden. © Fraser Britton/Crankworx

Tracey Hannah (AUS) und Weltmeister Danny Hart (GBR) wurden ihren Rollen als Favoriten gerecht und setzten sich hoch über der Tiroler Landeshauptstadt durch. Leicht hatte es Hart allerdings nicht: Der Brite lag lediglich 0,15 Sekunden vor dem zweitplatzierten Australier Mick Hannah.
„Auf dieser Strecke kann man fast zu viel Gas geben. Da muss man sich einbremsen. Man will überall mit vollem Speed reinfahren, weil der Kurs so wild und ausgefahren ist. Das ist auf jeden Fall ein schwieriger Parcours“, so Hart.
Vor den begeisterten Fans – darunter sogar ein paar Superfans, die sich als Nonnen verkleidet hatten und die Racer mit Kettensägen in der Hand anfeuerten – gaben die Athleten alles. Der Bewerb wurde zeitlich verschoben, weil der für Sonntag geplante Slopestyle aufgrund der schlechten Wettervorhersage auf den Samstag vorverlegt worden war.
„Ich wollte konsequent und trotzdem am Limit fahren. Die Strecke ist ziemlich verrückt. Sie ist schnell. Da muss man also schauen, dass man heil – und natürlich möglichst flott – nach unten kommt“, so Hannah. „Ich wollte so wenig Fehler wie möglich machen, auf diesem Kurs ist das aber gar nicht so einfach.“
Das war für alle Fahrer im Feld die Herausforderung: Das Bike möglichst laufen lassen und dennoch bei den schwierigen Steilkurven und Wurzelteppichen unter Kontrolle halten.
„Man ist immer am Limit. Auf dieser Strecke greift man immer wieder zur Bremse, um bei der nächsten Kurve die richtige Linie zu erwischen. Körperlich ist das sehr fordernd“, so Hannah.

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@Crankworx

Der Downhill war offiziell der letzte Bewerb der Woche bei Crankworx Innsbruck. Nach dem Stopp in der Alpenmetropole führen Jill Kintner (USA) und Adrian Loron (FRA) die Gesamtwertung im Kampf um den Titel Queen bzw. King of Crankworx an.
„Die Gesamtwertung hatte ich schon im Kopf“, gab Kintner zu. Die US-Amerikanerin hat bisher an mehr Bewerben teilgenommen als ihre Rivalinnen und verfügt daher vor dem vierten und letzten Crankworx-Stopp in Whistler über einen satten Vorsprung. Die Zweitplatzierte in der Gesamtwertung, Australierin Caroline Buchanan, verzichtete auf einen Start beim Downhill.
Nach ihrem äußerst knappen Sieg im Pumptrack-Krimi am Vortag zeigte sie sich mit dem Ergebnis am Samstag zufrieden.
„Ich mag diese Strecke, diese Stadt und das ganze Projekt hier in Innsbruck sehr. Alles in allem war es ein richtig cooles Wochenende.“
Crankworx Innsbruck ging am Sonntag (25. Juni, 15:00-17:00) mit einem Best Trick Contest zu Ende.

HIER zum Bericht

Crankworx Innsbruck Downhill presented by iXS Ergebnis Männer:

1.       Danny Hart (GBR) 2:50,60
2.       Mick Hannah (AUS) 2:50,85               
3.       Jack Moir (AUS) 2:51,63

Crankworx Innsbruck Downhill presented by iXS Ergebnis Frauen:

1.       Tracey Hannah (AUS) 3:11,79
2.       Jill Kintner (USA) 3:17,92
3.       Emilie Siegenthaler (SUI) 3:18, 32