Nach dem Cup ist vor dem Cup

Den Finaleinzug zum 2. Red Bull Youth America’s Cup verfehlte das Candidate Sailing Team zwar, doch die Reise soll weiter gehen. Dem Premieren-Auftritt des Teams in Bermuda wurde von allen Seiten und für alle Bereiche außerordentliche Professionalität attestiert,  die Vision, ein rein österreichisches Team in der internationalen Welt des Segelsports zu etablieren lebt weiter. Im Mittelpunkt aller Anstrengungen stehen jetzt Fortführung und Know-How-Ausbau und –Transfer in den Nachwuchsbereich. Und natürlich die im Raum stehende dritte Auflage des Red Bull Youth America’s Cup.

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(©CST_dapic.rocks)

Zukunft beginnt im Juli

Die Professionalisierung gegenüber der  Red Bull Youth America’s Cup Premiere im Jahr 2013 in San Francisco fand auf allen Ebenen , in allen Bereichen und auch mit Riesenschritten statt. „Bei der Erstauflage wurde – vereinfacht gesprochen – mit großen Katamaranen gesegelt. Heuer kam mit dem Foilen noch aus sportlicher Sicht ein völlig neuer Aspekt dazu. Sicher ist, dass der Trend nicht aufzuhalten ist. Wollen wir den Anschluss an die internationale Entwicklung nicht verlieren, deshalb gilt es nun rasch weiterzuarbeiten und konsequent die nächsten Schritte zu setzen/ dann gilt es spätestens ab September konsequent weiterzuarbeiten“, zieht Teammanager Roland Regnemer vor Ort ein erstes Resümee.
 
„Ob im America’s Cup oder im Red Bull Youth America’s Cup, beim ersten Antreten steht das Erfahrung sammeln, das Dabeisein, im Vordergrund. Ab sofort muss das Erreichen des Finales im Mittelpunkt stehen. Wie auch immer die Regelungen dazu aussehen werden, wo und wann auch immer der dritte Red Bull Youth America’s Cup stattfindet“, so Coach Pascal Weisang.

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vlnr Lukas Höllwerth, Raphael Hussl, Konstantin Kobale, Helmut Schulz, Stefan Scharnagl, Matthäus Hofer, Max Stelzl beim Red Bull Youth America’s Cup 2017 (©CST_dapic.rocks)

Österreichischer Anschluss an die „Formel 1“ im Segelsport

Entsprechend wurden die ersten Weichen für die kommenden/ nächsten Jahre bereits/ noch während des Events/dieser Tage in Bermuda gelegt. Dabei konnten erste Kooperationschritte mit den Jugend-Teams von Landrover BAR, Team Groupama (FRA) und Spanish Impuls abgestimmt werden. Dazu wird die Zusammenarbeit mit dem Red Bull Extreme Sailing Team rund um die Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher weiter vertieft. „Wir haben gesehen, dass es in Österreich nunmehr ernsthafte und professionelle Bemühungen gibt, in dieser Welt des Segelns Fuß zu fassen. Der Erfolg des Red Bull Youth America’s Cup zeigt eindeutig, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist und an der Art des Segelns einfach kein Weg mehr vorbeiführen wird. Dieses Engagement wollen wir in unserer Heimat natürlich unterstützen“, erklärt Red Bull Youth America’s Cup Sportdirektor Hans Peter Steinacher.
 
Das Candidate Sailing Team wird die Finalläufe noch vor Ort verfolgen und kehrt am Freitag, 23.06.2017 um 13 Uhr zurück nach Österreich.