Achensee goes Red Bull X-Alps

Stephan Gruber, Bergsportler und Gleitschirmpilot aus Leidenschaft nimmt am wohl härtesten Adventure Rennen der Welt teil. Unterstützt von Achensee Tourismus begibt sich der Athlet bei Tag und Nacht, fliegend oder mit seiner Gleitschirmausrüstung am Rücken von Salzburg bis Monaco.

Regionalsport Red Bull X Alps Stephan Gruber Achensee Tourismus Salzburg bis Monaco Chimsee Zugspitze Monte Baldo Gardasee Matterhorn
Athlet Stephan Gruber bereitet sich optimal für dieses spektakuläre Rennen vor Foto: Stephan Gruber

Jeder der 32 ausgewählten Sportler muss sich seinen eigenen Weg über sieben Wendepunkte bis nach Monaco suchen. Die Strecke von Salzburg Stadt, zum Triglav in Slowenien, nach Aschau am Chiemsee, über die Zugspitze nach Lermoos, zum Monte Baldo am Gardasee, weiter zum Matterhorn und von dort ins Ziel nach Monaco. Das ist eine Luftlinie von 1.138 Kilometer die jeder Wettkämpfer mit Muskelkraft oder der Gunst des Windes hinter sich bringen muss um im Hafen von Monaco auf einem Floß zu Landen.

 

Das Rennen startet am 02. Juli 2017 in Salzburg und kann jederzeit live auf www.redbullxalps.com verfolgt werden. Mit dem Livetracker den jeder Athlet bei sich hat können die Zusehern sehen wo sich der Sportler aktuell aufhält und wie es ihm bei der Challenge geht.

Interview mit Stephan Gruber

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Achensee goes Red Bull X-Alps Foto: Stephan Gruber

Wie bereitet man sich auf so einen Wettkampf vor?

Stephan Gruber: Sich auf so einen Wettkampf vorzubereiten ist vielseitig – auf der einen Seite Flugtraining – man muss ein hervorragender Gleitschirmpilot sein um bei allen erdenklichen Bedingungen sein Fluggerät unter Kontrolle zu haben. Auf der anderen Seite Ausdauersport wie Laufen, Bergsteigen, Radfahren um seinen Körper auf die extremen Belastungen vorzubereiten.

 

Wenn du nicht fliegst musst du deine Ausrüstung tragen, wie viel wiegt diese?

Stephan Gruber: Mit allen Sachen, die ich ständig bei mir haben muss, komme ich auf ca. zwölf Kilogramm.

 

Wie weit musst du diese tragen?

Stephan Gruber: Kommt auf das Wetter an. An Tagen, an welchen man fliegen kann, kommen so 3.000 Höhenmeter und 40 Streckenkilometer zusammen. An Regentagen werden auch mal 100 Kilometer laufend zurückgelegt.

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Stephan Gruber im Anflug auf den Dampfer der Achenseeschiffahrt Foto: Stephan Gruber

Wie weit kann man fliegen?

Bei guten Wetterverhältnissen können wir den ganzen Tag in der Luft bleiben und kommen bis zu 200 Kilometer voran. Diese sind aber leider selten.

 

Wie gewinnt man dieses Rennen?

Es ist ein Massenstart am Mozartplatz in Salzburg und wer hier als Erster alle Wendepunkte passiert hat und in Monaco als Erster im Hafen landet, ist der Sieger.

 

Übrigens – am Achensee wird es im Mai oder Juni 2018 ein Event der Extraklasse geben – „Achensee Xtreme – Hike & Fly zwischen Rofan- und Karwendelgebirge“ – so soll die neue Veranstaltung welche der Tourismusverband Achensee in Zusammenarbeit mit mir (Stephan Gruber), dem Aeroclub Achensee ins Leben rufen möchte, heißen. Bei dem Event werden die Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen das Rofan- und Karwendelgebirge entweder per Gleitschirm oder laufend verschiedene Strecken absolvieren – das wird sicher spannend und ich freue mich schon sehr darauf. Nähere Infos folgen zeitnah auf www.achensee.com