WM und EM der Voltigierer in Nieder-österreich

250 Athleten aus 21 Nationen mit 128 Pferden kommen zur Voltigier WM nach (Nieder-)Österreich – Team Austria hofft auf 5 bis 6 Medaillen. Noch 11 Tage bis zum großen Highlight der Pferdesportsaison 2017 in Österreich, der Heim EM und WM der Voltigierer, die von 2.-6. August in Ebreichsdorf ausgetragen wird.

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Heißer Anwärter auf eine Medaille im Gruppenbewerb der Senioren ist auch heuer wieder die Voltigergruppe aus Wildegg (Niederösterreich), die bereits etliche Championatsmedaillen für Österreich gewonnen hat in den letzten Jahren. Foto: Andrea Fuchshumer

Der Pferdesportpark Magna Racino ist damit nach der Nachwuchs Spring Europameisterschaft 2012 und der Voltigier Europameisterschaft 2103 zum dritten Mal Austragungsgort eines Pferdesport Championats dieser Größenordnung.

 

Erstmals in Österreich finden zeitgleich für die Senioren Voltigierer (ab 16 Jahren) die Europameisterschaften und für die Junioren Voltigierer (14 – 18 Jahre) die Weltmeisterschaften statt. In beiden Kategorien können pro Nation je drei Damen und drei Herren für die Einzelbewerbe, je zwei Pas de deux und je eine Gruppe entsandt werden. Österreich hat das Kontingent fast vollständig ausgeschöpft, lediglich bei den Senioren Herren werden nur zwei rot-weiß-rote Athleten am Start sein.

 

Die größten Konkurrenten für unsere erfolgreichen, österreichischen Voltigierer werden auch diesmal wieder die Sportler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sein. Ebenfalls sehr stark „und nicht zu unterschätzen“ sind laut Equipechef Manfed Rebel heuer auch die Italiener: „Wir dürfen zwar nicht das letzte Heimchampionat im Jahr 2013 als Messlatte nehmen, wo wir mit sensationellen acht Medaillen alle Erwartungen übertroffen haben, aber fünf bis sechs Medaillen sind dennoch möglich.“

Faktencheck

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Ob Jasmin Lindner und Lukas Wacha (Tirol) nach drei WM Goldmedaillen, heuer auch ihr drittes EM Gold holen können? Foto: Andrea Fuchshumer

Je nach Klasse müssen im Voltigieren Pflicht, Kür und Technik Durchgänge zu Musik auf dem Pferd absolviert werden auf dem Weg zu den Medaillenentscheidungen.

 

In der Pflicht haben die Athleten bestimmte Übungen in einer festgelegten Reihenfolge innerhalb einer vorgeschrieben Zeit zu absolvieren, in der Kür ist die Auswahl der Übungen und die Reihenfolge beliebig, aber auch hier turnen die Sportler gegen die Uhr. Die Technikdurchgänge, die es nur im Einzel der Senioren gibt, enthalten dann vorgeschriebene Übungen in beliebiger Abfolge.

 

In den Einzelbewerben werden zwei Runden ausgetragen. Runde eins besteht aus einem Pflicht und einem Kürdurchgang. In Runde zwei gibt es für die besten 15 aus Runde 01 dann noch einen Technik- und einen Kürdurchgang zu absolvieren um eine Chance auf eine Medaille zu haben.

 

Im Gruppenbewerb werden ein Plicht- und zwei Kürdurchgänge geturnt auf dem Weg zum Titel und im Pas de deux zwei Kürdurchgänge.