Euro-Challenge mit hohen Ansprüchen

Am vergangenen Wochenende traf sich die Klassenvereinigung der Monas-Segler beim Yachtklub Achenkirch zur diesjährigen Euro-Challenge. Vor genau 20 Jahren wurde der Yachtklub Achenkirch erstmalig mit der Aufgabe der Euro-Challenge konfrontiert, und so setzte man sich zum Jubiläum auch selbst hohe Ansprüche, die aber, nicht zuletzt auch aufgrund der dankenswerten Unterstützung zahlreicher Sponsoren, allesamt erfüllt wurden.

Regionalsport Euro Challenge Mono Segler Yachtclub Achenkirch Christiane Thömmes Herbert Schröter Uwe Wenzel Andy Koch
Foto: Yachklub Achenkirch

Die erste der insgesamt 5 Wettfahrten wurde am Samstag noch bei etwas spärlichem Nordwind gestartet, doch der Wind frischte rasch auf und erlaubte weitere drei, über die volle Distanz gesegelte, Wettfahrten am ersten Regattatag. Der derzeit auch in der Regattarangliste führende Bernd Reinarz auf GER355 konnte drei Wettfahrten für sich entscheiden, in der vierten Wettfahrt krönte sich Uwe Wenzel, der als Ersatz für die verletzungsbedingt ausgefallene „Grand Dame“ der Monas-Klasse, Christiane Thömmes mit deren Boot an den Start ging, zum Sieger. Am Abend genossen die Aktiven den Blick vom Alpengasthof Karwendel hoch über Pertisau über die schöne Kulisse am abendlichen See. Fast wie bestellt konnten auch noch eine Gämse und ein Fuchs mit den Fotoapparaten „geschossen“ werden.

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Herbert Schröter Foto: Yachtklub Achenkirch

Am Sonntag narrte der Wind erst noch das hart auf den letzten Start wartende Feld. Erst kurz nach Mittags erschien der Nordwind verlässlich genug, um die letzte Wettfahrt zu starten, bei der nach knapp 60 Minuten Herbert Schröter vom Yachtklub Achenkirch als Erster durchs Ziel ging. Im Endklassement stand somit Bernd Reinarz auf GER 355 „Troubardix“ mit nur 5 Zählern aus fünf Races als Sieger fest, der seinen Vorsprung in der Regattarangliste der Monas-Segler 2017 damit ausbauen konnte. Zweiter (wie auch in der Regattarangliste) wurde Gerhard Pegel auf GER 503 mit neun Zählern, gefolgt von Uwe Wenzel auf GER 362, der das geliehene Boot eindrucksvoll in Szene zu setzen wusste.

Der viertplatzierte Andy Koch (GER504) konnte am letzten Race aufgrund eines Lecks als Folge eines bedauerlichen Unfalls in der Vorstartphase leider nicht mehr teilnehmen. Bestplatzierter Österreicher wurde Herbert Schröter auf „Diggi“ (AUT186) vom YKA, der sich mit dem Sieg im letzten Race noch auf Rang 5 verbessern konnte.

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Foto: Yachklub Achenkirch