Österreichische Kunstbahnrodler streben mit KÄSTLE als Partner nach WM- Medaillen

Im Skisport ist das Vorarlberger Traditionsunternehmen KÄSTLE seit 90 Jahren eine bekannte Größe. Nun soll das KÄSTLE Know-How die österreichischen Rodler zu WM Medaillen führen. KÄSTLE Technology entwickelt in Hohenems innovative Lösungen aus faser- und teilchenverstärkten Verbundwerkstoffen für unterschiedlichste Sportarten. Auf KÄSTLE Rodeln gehen Wolfgang Kindl, Miriam-Stefanie Kastlunger und Co. bei Weltcups und Meisterschaften an den Start. Die WM von 26. bis 29. Jänner in Innsbruck wird für Sportler und Material vor heimischem Publikum der Höhepunkt dieser Saison sein.

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Philipp Giselbrecht mit Wolfgang Kindl ÖRV

Markus Prock, ehemaliger Rennrodler und Sportdirektor des Österreichischen Rodelverbandes, ist zuversichtlich, dass bei der Heim-WM in Innsbruck Medaillen an österreichische Athleten gehen werden. Das Nationalteam sei heiß auf die WM im eigenen Land, und die sehr gute Zusammenarbeit mit KÄSTLE stimme ihn positiv. Schon beim Weltcup und der EM Anfang Jänner in Königsee machten ÖRV-Athleten auf KÄSTLE Rodeln mit Top-Ten-Platzierungen und zwei Medaillen - Silber für die Staffel und eine Bronzene für Wolfgang Kindl im Einsitzer-Bewerb – auf sich aufmerksam. Miriam-Stefanie Kastlunger bewies mit Rang fünf ebenfalls ihre Stärke. Die Vorarlbergerin Madeleine Egle beendete ihr EM-Debüt auf Platz 12.

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Rainer Nachbauer

Die neu gegründete KÄSTLE Technology entwickelt und produziert nicht nur Ski für KÄSTLE und andere Marken, sondern auch Carbon-Wasserski, Sprungbretter, Protektoren und Akustikschaum für die Automobilbranche. Dabei kann KÄSTLE Technology auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung zurückreifen, die untrennbar mit Rainer Nachbauer verbunden ist. Rainer Nachbauer war bereits in den 1990er Jahren in der Entwicklung von KÄSTLE Ski tätig und machte sich danach mit der Firma Differences selbstständig. Seit KÄSTLEs Rückkehr an den ehrwürdigen Produktionsstandort Hohenems hat Rainer Nachbauer die Leitung Produktion und Entwicklung bei KÄSTLE inne. Bereits vor über drei Jahren produzierte Rainer Nachbauer die ersten Schalen für das Österreichische Rodel Nationalteam. Damals noch im Namen seiner eigenen Firma. Die Rodler waren bei der Suche nach einem einheimischen Unternehmen, welches exklusiv für sie Rodeln bauen und Know-How im Bereich Fertigung von Composite-Teilen haben sollte, auf ihn und sein ausgereiftes Gespür für Sportgeräte gestoßen.

Für KÄSTLE Technology hat Rainer Nachbauer die Kooperation mit dem Österreichischen Rodelverband weiter ausgebaut und gemeinsam mit seinen Mitarbeitern mehr als ein halbes Jahr in die Entwicklung der neuen Schalen gesteckt, Windkanaltests inklusive. Dabei lag die Herausforderung vor allem in der Festigkeit der Schale. Mittlerweile sind die Sportgeräte wettkampferprobt und bereits mit Weltcup-Punkten und EM-Medaillen ausgezeichnet.

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Rennrodel von Kästle