Schade! Lara und Julia scheiterten im kleinen Finale der Junioren-EM in Sofia

Zweimal hatten Österreichs Karate-Girls die Bronze-Medaille vor Augen – zweimal scheiterten die U-18-Karateka bei der Nachwuchs-Europameisterschaft in Sofia (Bul). Erst verlor Lara Hinterseer ihr kleines Finale gegen die Lettin Kristine Vica (-53 kg) knapp mit 1:2, nur acht Minuten später platzte der Medaillentraum von Oberösterreichs Top-Talent Julia Pichler: Die Karate-do Wels Athletin musste sich in der Klasse bis 59 Kilogramm der starken Russin Anna Rodina mit 1:4 geschlagen geben. Beide landeten jeweils auf Platz fünf.

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Lara Hinterseer (rechts) @Geri_Grafoner

Aber beide Juniorinnen präsentierten sich enorm stark: Julia Pichler wurde nach drei Siegen gegen Heloise Heidbom (SWE/3:1), Alessandra Mangiacapra (ITA/3:2) und Maria Tsagkari (GRE/3:0) erst im vierten Kampf gestoppt. Dadurch musste sie ins kleine Finale, aber für Julia war Sofia dennoch eine großartige Erfahrung.

Genauso wie für Lara Hinterseer: Auch sie feierte zuerst drei Siege gegen Dominika Bogarova (SVK/2:0), Alessandra Vujosinovic (SRB/1:0) und Passari Stavruola (GRE/4:1). Nach einer Niederlage ging´s auch für sie ins kleine Finale. „Das 1:2 im Bronzekampf tut weh – aber die Leistungen waren in Ordnung“, sagte die Fünftplatzierte aus dem Pinzgau.

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Julia Pichler @Ewald_Roth

Die andere karate-do Wels-Medaillenhoffnung Lora Ziller (+59 kg) holte zwei Siege und verlor dann knapp gegen Vasilisa Bujic (MNE) mit 0:1. Sie durfte leider nicht mehr in der Trostrunde weiterkämpfem.


Enttäuschend dagegen das U-21-Kata-Team um den Siebenten vom Freitag Lukas Buchinger. Gemeinsam mit Zwillingsbruder Christoph und Vincent Forster (V) wollte der karate-do Wels-Athlet eine Medaille erobern: Stattdessen gab es ein schnelles 0:5 gegen Polen – bitter.

ÖKB-Generalsekretär Ewald Roth resümierte: „Lara und Julia haben in den letzten Jahren eine tolle Aufwärtsentwicklung hingelegt und werden uns noch viel Freude machen. Vielleicht können wir uns schon bei der Nachwuchs-WM Ende Oktober in Teneriffa über eine Medaille freuen.“ Am Sonntag ruhen die Hoffnungen auf den Salzburger U-21-Brüdern Luca und Robin Rettenbacher . . .