Festival in der Königsdisziplin des nordischen Skisports

Die Olympiaregion Seefeld als Austragungsort für die 52. FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaft.

Vom 19. Februar bis zum 03. März 2019 findet in der Olympiaregion Seefeld die 52. FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaft statt. Damit schließt die WM das Jahrzehnt in dem sämtliche olympischen Schneesportdisziplinen als Weltmeisterschaft in Österreich ausgetragen werden. Christian Scherer vom ÖSV betonte: „Diese WM in Seefeld ist ein partnerschaftliches Projekt zusammen mit dem Skiclub Seefeld, der Olympiaregion Seefeld, Alfons Schranz und der Bergiselschanze sowie dem Tiroler Skiverband. Getreu dem Motto „Hand in Hand“ sind wir partnerschaftlich unterwegs und wollen eine nachhaltige Weltmeisterschaft organisieren.“ Erwartet werden rund 700 Athleten aus 60 Nationen die in Seefeld und am Bergisel in 21 Wettbewerben Höchstleistungen erbringen.

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Timna Moser, Alois Seyrling Obmann TVB Seefeld, Elias Walser GF Olympiaregion Seefeld und Christian Scherer vom ÖSV (v. l.) stellten die Nordische Skiweltmeisterschaft 2019 auf dem Hochplateau vor.

Jünger und attraktiver

Das kann Alois Seyrling, Obmann TVB Seefeld, bestätigen: „Was 1964 und 1976 mit den Olympischen Winterspielen in Seefeld begonnen hatte, wird strategisch fortgesetzt.“ Die Investitionen sind nicht nur für den Spitzensport gedacht sondern davon soll die komplette Region profitieren. Dahingehend sind die neuen Loipen für Jedermann und Jederfrau zugänglich.

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Alois Seyrling Obmann vom TVB Seefeld freut sich, dass durch die getätigten Investitionen für die Nordische Skiweltmeisterschaft 2019 in Seefeld die ganze Region profitieren wird.

„Es ist ein allgemeines Zusammenrücken der fünf Ortschaften der Olympiaregion Seefeld, den TVB Funktionären und den Einheimischen spürbar. Vor allem die ältere Generation freut sich auf die WM und wünschen uns die selben Emotionen, die sie bereits 1985 erleben durften“, betont Alois Seyrling.

Dass das örtliche OK-Team aus Seefeld Erfahrung im Ausrichten weltmeisterlicher Veranstaltung hat, beweisen sie Jahr um Jahr mit dem Nordic triple Compine. Allerdings haben es sich die Organisatoren zur Aufgabe gemacht, Langlaufen jünger und mehr sexy zu machen. Eine weitere Strategie ist es den Volkssport Langlauf als gesunden Breitensport für junge Gäste schmackhaft zu machen.

 

Nutzen für alle

Natürlich ist eine Weltmeisterschaft ein perfekte Werbung für eine Region, wie es Elias Walser GF der Olympiaregion Seefeld sieht. Gleichzeitig gibt er zu verstehen, dass im Langlauf noch enorm viel Aufholpotenzial steckt. Allerdings sei dies in den letzten Jahren bereits deutlich besser geworden. Dazu hat die Outdoorindustrie, mit dem Marketing der Touristiker, enorm viel beigetragen.

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Elias Walser GF Olympiaregion Seefeld sieht die Nordische Skiweltmeisterschaft als Geschenk für die Olympiaregion Seefeld und freut sich über das Voranschreiten der Baumaßnahmen

Gerade im Berg- und Langlaufsport ist spürbar, dass immer mehr junge Leute diese Sportarten ausüben, deshalb wollen die Tourismusregionen diesen Trend auch nutzen.

Seefeld ist mit seinen bisherigen 272 Loipenkilometer ein Vorreiter, was diese Sportart betrifft. Nicht umsonst wird Seefeld als Mekka des nordischen Skisports in den Alpen genannt. Zudem ist bereits die Hälfte der notwendigen Arbeiten für die Nordische Ski-Weltmeister fertiggestellt und für die Bevölkerung zugänglich. Im Herbst 2017 sollen die Arbeiten zu Gänze abgeschlossen sein.

„Es ist ein Geschenk, wenn man als Region eine Weltmeisterschaft ausrichten darf, denn man profitiert noch lange danach von den getätigten Investitionen und nicht nur während dieser 14 Tage. Die Einwohner haben ebenso einen Nutzen daran. Wie die Fußgängerzone, die Bahnhofsanierung und von Anschaffungen die nicht unmittelbar mit dem Spitzensport zu tun haben, welche im Zuge der Großveranstaltung getätigt worden sind“, freut sich Elias Walser.

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Florian Phleps Prokurist Tirol Werbung, Alois Seyrling Obmann TVB Seefeld, Timna Moser, Elias Walser GF Olympiaregion Seefeld und Christian Scherer vom ÖSV (v. l.) stellten die Nordische Skiweltmeisterschaft 2019 auf dem Hochplateau vor.

Für die Damen heißt es noch warten

Die Olympiaregion Seefeld setzt auch auf den Nachwuchs, wie auf Timna Moser. Eine Pionierin in der Nordischen Kombination bei den Frauen. Sie sei immer schon fanatisch nach der Sportart Nordische Kombination gewesen, wie die Stamser Skigymnasiastin berichtete.

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Timna Moser, eine Pionierin unter den Frauen in der Nordischen Kombination, blickt mit Zuversicht in die Zukunft was die Teilnahme der Frauen bei Nordischen Skiweltmeisterschaften und bei Olympiaden ist.

Nachdem sie den Langlaufsport schon länger ausübte machte sie 2008 die ersten Testsprünge in Absam. Ferner war sie das erste Mädchen, dass die Möglichkeit bekommen hatte als Nordische Kombiniererin in Stams das Gymnasium zu besuchen. Timna freut sich über die Möglichkeit auf den neugeschaffenen Loipen in der Olympiaregion Seefeld zu trainieren. Sie findet die breiten Loipen besonders für Anfänger gut. Da genügend Platz für die Einsteiger und die schnellen Läufer vorhanden ist. Sie selbst schätzt die Abwechslung und das Entdecken neuer Regionen. Leider wird es bei der WM 2019 keine Nordische Kombination für Frauen geben. Eventuell 2021 bei der Weltmeisterschaft in Obersdorf. Ihr Olympiadepüt könnte die 17 jährige Nordische Kombiniererin bei den olympischen Spielen 2022 in Peking feiern. „Ich hoffe sehr, dass wir Frauen in Peking bei der Nordischen Kombination an den Start gehen dürfen. Einen Weltcup für die Damen in dieser Disziplin soll es bald geben“, teilte Timna Moser mit.

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Christian Scherer vom ÖSV betonte, dass die Nordische Skiweltmeisterschaft 2019 ein partnerschaftliches Projekt zusammen mit dem Skiclub Seefeld, der Olympiaregion Seefeld, Alfons Schranz und der Bergiselschanze sowie dem Tiroler Skiverband sein wird.