Regenschlacht im Ländle beim 3. Rennen der Rad Bundesliga

Radteam Tirol zeigt wieder eine gute Mannschaftsleistun.

Das dritte Rennen der Rad-Bundesliga wurde in Vorarlberg gestartet. Start und Ziel war wie schon in den letzten Jahren Nenzing und zum dritten Mal in Folge erwartete die Starter beim Bundesligarennen strömender Regen. Kalte Temperaturen (5 Grad !!) und peitschender Wind erschwerten das 131 km lange Rennen zusätzlich.

Radteam Tirol Schwaz Nenzing Vorarlberg Radbundesliga Herren Regionalsport Tirol Österreich Sportbilder Sportfotos Sportberichte Sportnachrichten Sportnews
@Walter Andre

Von Beginn an zeigte sich das Radteam Tirol bei den ständigen Attacken präsent und drückte dem Renngeschehen seinen Stempel auf. Der Rennverlauf entwickelte sich bei widrigen Bedingungen (drei Stunden Dauerregen) zu einem Ausscheidungsrennen und zugleich auch als Test vom eigenen Durchhaltevermögen. Das Radteam Tirol war im Hauptfeld immer präsent. Bei einem der vielen Angriffe im Hauptfeld nahmen die Fahrer vom Radteam Tirol das Zepter in die Hand und formierten sich an der Spitze des Feldes um den Vorsprung der Spitzengruppe zu reduzieren. Nach dem geglückten Zusammenschluss zeigte Daniel Knapp was in ihm steckt und attackierte zur letzten Bergwertung, das Hauptfeld reduzierte sich auf gerade noch 30 Mann. Nach einer furiosen Aufholjagd gelang es Lukas Stoiber noch einmal auf das Feld aufzuschließen und Daniel Knapp perfekt an der Spitze des Feldes für die letzten 2 Kilometer zu lancieren. Nach einem extrem offensiven und couragierten Rennen konnte sich Daniel Knapp in einem langen Sprint der verbliebenen Spitzenfahrer noch den starken 18. Platz sichern. Sieger wird nach 3.03 Stunden der Slowene Matej Mugerli vom BMC Amplatz. Von 96 Startern erreichten 46 Fahrer das Ziel. Lukas Stoiber und Daniel Reiter landeten auf den Plätzen 30 und 39 und komplettieren das gute Teamergebnis. In der Mannschaftswertung liegt die junge Tiroler Truppe nun als beste Elite Team Österreichs auf dem 6. Rang. Das kollektive starke Auftreten der Mannschaft und das Übernehmen von Verantwortung jedes einzelnen Fahrers während des Rennens zeugten von der positiven Arbeit innerhalb des Teams sowie von der Sportlichen Leitung unter Rupert Hödlmoser in den letzten Monaten geleistet wurde.

 

Text: Ernst Stecher