Kaderbekanntgabe für das Handball EM Qualifikationsspiel

Jóhannesson gibt Kader gegen Spanien bekannt

17 Mann umfasst das Aufgebot von ÖHB-Teamchef Patrekur Jóhannesson für die beiden EM- Qualifikationsspiele des Österreichischen Handball Männer Nationalteams gegen Spanien. Mit Thomas Bauer, Alexander Hermann, Janko Bozovic, Nikola Marinovic, Robert Weber, Nikola Bilyk, Raul Santos, Christoph Neuhold und Romas Kirveliavicius ist das Team gespickt mit Legionären. Am 3. Mai empfängt Österreich den großen Favoriten der Gruppe 3 in der Tiroler Wasserkraft Arena in Innsbruck, live zu sehen um 20:25 Uhr auf ORF Sport+. Am 6. Mai trifft das Team auswärts in Leon auf den Weltmeister von 2013, ebenfalls um 20:00 Uhr live auf ORF Sport+.

Nikola Bilyk 01_c_OEHB-PucherAktuell befindet sich Österreich nach dem Auswärtssieg gegen Bosnien-Herzegowina Anfang November auf Platz 2, jenem Rang, mit dem man sich für die EURO 2018 in Kroatien qualifizieren kann. Haushoher Favorit in der Gruppe sind
Nikola Bilyk Foto: OEHB Pucher

Aktuell befindet sich Österreich nach dem Auswärtssieg gegen Bosnien-Herzegowina Anfang November auf Platz 2, jenem Rang, mit dem man sich für die EURO 2018 in Kroatien qualifizieren kann. Haushoher Favorit in der Gruppe sind klar die Iberer, die auch ihre bisherigen Spiele gegen Bosnien-Herzegowina (30:21) und Finnland (36:21) klar für sich entscheiden konnten.

in Punktgewinn gegen den Weltmeister von 2013 würde für Österreich die Tür nach Kroatien weit öffnen, allerdings stehen im Juni noch die beiden ausstehenden Partien gegen Finnland (14. Juni, Vantaa) und gegen Bosnien-Herzegowina (17. Juni, Albert-Schultz-Eishalle Wien) an. Die Vorgabe ist vom Head Coach klar gesetzt: „Unser Ziel bleibt der zweite Platz.“ 17 Mann nominierte Jóhannesson für die beiden schweren Partien gegen Spanien. Wer Max Hermann als Kapitän ersetzen wird, der Oberösterreicher unterzog sich im Februar einer Schulter-OP und fällt noch bis zum Sommer aus, wird frühestens am Sonntag oder Montag vor dem Heimspiel in der Tiroler Wasserkraft Arena bekannt gegeben.

 

Während der Großteil der Spieler kommendes Wochenende noch mit ihren jeweiligen Vereinen ein Spiel zu bestreiten hat, können Thomas Bauer, Ante Esegovic, Nikola Marinovic, Dominik Bammer, Gerald Zeiner und Goran Aleksic bis zum Trainingslehrgang ihre Akkus aufladen.

Robert Weber spielt mit seinem SC Magdeburg am Samstag im EHF Cup noch gegen Anaitasuna, Janko Bozovic trifft mit Sporting Lissabon im Challenge Cup auf JMS, Nikola Bilyk und Raul Santos kämpfen mit Kiel gegen den FC Barcelona um den Einzug ins Champions League Final 4, Romas Kirveliavicius, Alexander Hermann und Christoph Neuhold sind in der Liga im Einsatz.

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Alexander Hermann Foto: OEHB Pucher

Auch in der HLA treffen diesen Freitag im Spiel Moser Medical UHK Krems vs. SG INSIGNIS Handball WESTWIEN mit Fabian Posch, Sebastian Frimmel, Julian Ranftl und Wilhelm Jelinek noch vier Spieler im Kampf um den Halbfinaleinzug aufeinander.

Für Teamchef Patrekur Jóhannesson steht vorläufig im Vordergrund, dass sich bis zum Trainingslehrgang niemand mehr verletzt, sämtliche Spieler fit und gesund zum Nationalteam kommen.

Patrekur Jóhannesson zur Kadernominierung: „Nikola Marinovic ist wieder dabei, damit haben wir insgesamt drei Torleute im Kader. Niko Bilyk und Raul Santos stehen mit Kiel kurz davor das Champions League Final 4 zu erreichen, speziell Bilyk erhält aktuell viele Einsatzminuten. Auch Janko Bozovic ist momentan sehr gut in Form, erreicht mit Sporting Lissabon möglicherweise das Finale im Challenge Cup. Bei Robert Weber ist es sehr wichtig, dass er wieder dabei ist. Ich glaube die Pause im Jänner hat ihm gut getan, er hat sehr gut trainiert, ist sehr stark. Fabian Posch zeigt bei Krems eine gute Leistung, ich freue mich, dass er bereit ist für Österreich zu spielen. Ante Esegovic hat regelmäßig gespielt und viele Spielanteile bei Bregenz bekommen. Das freut mich sehr. Was Gerald Zeiner in der Mitte drauf hat, wissen wir.“

 

Sämtliches Videomaterial von Spanien hat das Betreuerteam bereits gesichtet. Nun arbeitet man intensiv am Konzept, Jóhannesson: „Wir sehen uns genau an, wo sie in den letzten Spielen die meisten Probleme hatten. Wir wissen über die Stärke Spaniens Bescheid. Wir können ohne Druck in dieses Spiel gehen, müssen das Maximum aus uns herausholen. Gegen Bosnien-Herzegowina haben wir gezeigt, wie gut wir spielen können. Wichtig ist, dass wir mit breiter Brust auftreten. Der Gegner ist sehr stark, aber wir schauen auf uns. Wir gehen in jedes Spiel um zu gewinnen.“