16. August 2018

Wirtschaftsfaktor Fußball und der FC Wacker Innsbruck

Der ÖFB hat für die Saison 2018/19 seine stark diskutierte Ligareform umsetzen können. Teil dieser Reform war die Erhöhung der Mannschaften von 10 auf 12. In dem Rapid Wien Youtube Video kann man sich die Ligareform im Detail anschauen, zumal nicht nur die Bundesliga, sondern auch die Zweite Liga sowie die Regionalligen davon betroffen waren. Dies mag sich als Chance für Wacker Innsbruck herausstellen.

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Foto: Pixabay

Wacker Innsbruck ist genau in dem Jahr aufgestiegen, ab dem die neue Ligareform des ÖFB gilt. Mit der Reform erhofft sich der ÖFB ebenfalls einen Ausbau des Profi-Fußballs in Österreich, der im internationalen Vergleich - besonders zum Nachbarn Deutschland - immer noch hinterherhängt. Dennoch spielt der Fußball eine wichtige wirtschaftliche Rolle in der Republik, wie eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigt. In reinen Zahlen ausgedrückt betrug der Anteil des österreichischen Fußballs am Bruttoinlandsprodukt 0,23 Prozent. Jeder 430. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wurde, ist damit direkt oder indirekt auf den Fußball zurückzuführen. In Euro betrachtet belief sich die gesamte Bruttowertschöpfung auf 667 Millionen Euro. Dazu zählen natürlich nicht nur die wirtschaftlichen Handlungen der Fußballvereine selber, sondern auch alle anderen mit dem Fußball verknüpften Sektoren.

 

Dazu gehören die Herstellung von Fußballbekleidung, Bällen, der Bau von Stadien aber auch viele indirekte Branchen. Hierzu zählt der Sportwettensektor, bei dem besonders Onlineanbieter in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Neben dem Onlineangebot auf Webseiten für Desktopgeräte hat sich besonders die Nutzung mobiler Geräte durchsetzen können. Diese geben Kunden bei Sportwetten eine Menge Flexibilität. Wie man in dem Mr Green Youtube Video sehen kann, ist man in der Lage von diesem Angebot an vielen unterschiedlichen Orten Gebrauch machen zu können. Auch andere mit dem Fußball verknüpfte Branchen haben einen Einfluss auf den Wirtschaftsfaktor Fußball. Dazu zählt der Tourismussektor, aber auch Versicherungen und andere Produkte und Dienstleistungen haben ihren Anteil.

 

Beim FC Wacker Innsbruck sah es in den letzten Jahren dagegen wirtschaftlich nicht so rosig aus. Mehrfach geriet der Verein dabei in finanzielle Probleme und konnte sich teilweise nur mit Übergangszahlungen retten, wie der Bericht der Tiroler Tageszeitung erläuterte. Der Kampf um Gelder wurde daher zu einem zentralen Punkt des Vereins. In der Hinsicht haben sich für den FC Wacker neue Chancen eröffnet, als es dem Verein in der Saison 2017/18 gelang mit 71 Punkten Meister der Zweiten Liga zu werden. Erstmals seit der Saison 2013/14 ist der FC Wacker Innsbruck damit wieder in der höchsten österreichischen Spielklasse des Fußballs vertreten. Damals stieg Wacker mit 29 Punkten als Letztplatzierter ab. Die Bundesliga bietet daher die Chance für mehr Einnahmen in den Stadien und dem Verkauf von Fanartikeln und auch eine größere Wahrnehmung in den Medien kann sich für FC Wacker Innsbruck als vorteilhaft erweisen. Dabei kann der Verein auch von dem neuen Ligasystem profitieren, da mehr Teams und Spiele mehr spielerische Chancen bieten können. Wichtig ist dabei, dass Innsbruck dem Druck als Aufsteiger nicht nachgibt und an die spielerische Leistung der vorherigen Saison anknüpft. Fans können sich trotzdem freuen, da Tirol durch die Landeshauptstadt Innsbruck wieder in der Bundesliga vertreten ist.